das ist es, wenn musik die lippen im kreuzstich säumt und nichts
bleibt außer klang, der vibrierend sich zwischen muttermalen einnistet.
auch darunter. das ist, wenn jedes scheppern welten zerreißt.
und sei es nur das brechen am wort.

http://www.youtube.com/watch?v=5KBV_Y16yC4&feature=related

und zwischen einer spur glück, die nach zitrone und regenwasser schmeckt, dort wünsche ich mir the lion king in london für september zweitausendneun, das hoffen legt sich vorsichtig darüber, darunter pulsieren aterien, die von den tönen zerschnitten werden, ohne dass es etwas auszumachen scheint.
ich spule die melodie vor und zurück, die zeit hat mich gefunden. das licht ist ein wenig zu hell, es sticht sich im schnee und dorthinein tauche ich die töne, dass sie sich verfärben; lass uns bilder malen.

fühlst du die weiten kreiseln? leg sie dir um den hals und zieh dir blindfäden ans schlüsselbein. dort breiten wir sie aus.

wie faul die flüsse doch sind. sie strömen nur nach vorne.
in ihrem bett. als könnten sie nicht aufstehen. hier
jedenfalls ist schwemmland.
sebastian meineck.

schrr. schrr. schrr.

unsere schritte verglasen im eisbett auf der straße, die kälte strickt sich an die wangen, dass wir die hanschuhe dagegen halten.

unsere schritte verglasen im eisbett auf der straße, die kälte strickt sich an die wangen, dass wir die hanschuhe dagegen halten.

DAS MEER SIEHT

Das Land mit anderen
Augen. (Der Blick geht

Vom Blau ins Gelb ins
Grün.) Ein bewegtes

Kissen für eine ruhige
Nacht im Schoß.

anton g. leitner


seit heute bin ich im literaturradio online. und zwischen den zeilen stolpern, gegen ende; ein herzensbiss, ein gedanke, ein monolog. es kann, nein, es kann nicht ich gemeint sein. die lichtungen haben sich gemeldet. meine gedichte werden im sommer veröffentlicht. genauso wie ein neuer prosatext in der nächsten V. zudem stehen ab april drei workshops an, ein lächeln für die initiative, die endlich ergriffen wird. lasst uns alle saiten eines kindes zum klingen bringen wurde desweiteren fantastisch von habib aufgenommen und wird an die poltiker weitergereicht, bin gespannt, wie ich mich in der politik machen werde. hier ein lächeln einfügen, eines, das man nicht malen kann.

ich sollte mich an diverse wettbewerbe machen. ich lese aus meinem terminkalender wenn du aufhörst es zu suchen, findest du das glück. goethe. und eine sich windende treppe, weißblau. februar. und übernächsten monat werde ich siebzehn sein, mein gesicht im spiegel betrachten und den richtigen blickwinkel für die achtzehn niemals finden. ein zittern der lippen, idort schäle ich die haut zuerst.

auf einem weißen zettel, schräg abgeschnitten, steht das menü für den siebten märz. blauer kugelschreiber fangen schmetterlingen in einen horizont, den man erst aufklappen muss. und hörst du? lese ich entfalte ihn einfach.
rindssuppe mit hausgemachten nudeln
lachforellenrällchen auf juliennegemüse mit safranreis und rislingsauce
putenmedaillon mit herzogin-kartoffeln, dazu brokkolie oder romanesko
bayrische creme (karamellisiert) mit biskuitecken

maramba. paloma. beides heute bestellt.

UND SCHWARZE MEERE
und vergessene kontinente liegen unter meiner haut; denk sie dir
übereinander gestapelt & wirf sie um        mich
schälst du aus ihnen                  flussadern
                                                              trägst du zwischen deine poren
zwischen schichten leg dich reden niemals schlafen bis
der leimond schliert:meine haut läuft über/den speichel
ziehen wir abwärts wo du hitze vermutest
gierig leckst du am ufer
21.2.09 20:55
 


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bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


pilger / Website (22.2.09 18:42)
Ich war so frech und habe mich in dem Gedanken, dass an mich gedacht wird, die letzten Tage ein bischen wohl gefühlt und Kraft gesammelt. Sollten sie es nicht wissen meine Dame der leuchtenden Worte, ihnen kann niemand irgendwelche Lichter abdrehen, dazu bist du viel zu strahlend aus dir selbst heraus.
Ein ganz herztiefes Danke an dich.


/ Website (22.2.09 19:29)
das ist nen toller text.

oh.ich danke dir.
das banale,
das glaube das werde ich für die nächsten tage im herzen tragen


Franzü (23.2.09 19:17)
>>wenn du aufhörst es zu suchen, findest du das glück.<< goethe.

Ich bin mir ziemlich sicher, Goethe hat niemanden wie mich gekannt.
Muss so viel erzählen und reden, obwohl da nichts Spannendes ist, Naddy, ich will reden, ja?
Lion King, wunderschön, wünschte ich könnte es sehen!
Glückwunsch zu deinen Erfolgen, ich gratuliere dir herzlichst!


Mademoiselle / Website (23.2.09 21:38)
Ja, das ist er, zweifellos.
Vielleicht, vielleicht ist es doch nur das Echo ihrer Träume, das sich an dem Perlmut bricht? Und vielleich haben wir aufgehört einfach zu sein, als das Rauschen zu einem Todesschrei wurde und kein Flüstern mehr war. Vielleicht war es aber auch nie einfach, sondern nur einfacher und dann könnten wir uns fragen: Warum ist es schwerer geworden? und: Liegt es an uns, wollen wir zu viel?

<3


pilger / Website (24.2.09 03:54)
... und jetzt denkt jemand an dich.


maria / Website (24.2.09 22:59)
ich hab könig der löwen in paris gesehen, also da eher le roi lion (:


maria / Website (25.2.09 10:34)
wunderbar! so toll. ich war ja früher schon könig der löwen fan. hatte eine hörspielkassette und hab sie rauf und runter gehört, so dass ich die dialoge und lieder auswendig konnte (und heute noch zum teil).
& dann fragt mich meine gastfamilie, ob ich mit ins musical zu könig der löwen will. auf plätze für 85 euro.
natüüürlich musste ich da mit (:

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