zerfledderte lesezeichen
oder: mhm & okay & aha


für M.

das weitreichendste ist die wasserschleppe
beim herumstreifen im nacken
ein wort wie licht in rohre schraffiert
hier erinner dich
an dezember & eine ausharrende sakkade


was tun wir hier wohin

reicht das


mund auf den mund
(rein platonisch versteht sich)
verschoben & kafkaesk ins wort gebrochen
es bleibt ein kupferner beigeschmack der
brandstiftgestapelten haut


unmittelbar später:
im dickicht
des überm schlüsselbein liegenden dörrlands
hautscharren im mai & ein immerzu
übersprochener zwischenruf


denn das dunkel war längst angebracht

16.5.09 19:52
 


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bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Zukini (17.5.09 09:53)
Schön <3

Der kleine Schnipsel da, unter dem Titel, der erinnert vage an Clueso, die Stimmung nur deshalb auch.

Ich mag. Denn es scheint so echt zu sein, und kein Wort wie zuviel. Dankeschön, das war einmal nicht verwirrend (Dankeschön. Das hab ich grad nötig)

Ich hoffe die notwendigen Dinge sind bei dir üppig vorhanden, bis dahin Herz <3


Marie / Website (17.5.09 15:28)
wunderschöne worte wie eh und je, aber manchmal will ich nicht nur greifen, sondern auch begreifen und kann es nicht, vielleicht liegts auch an mir.
bist du demnächst mal on? ich würd gern reden.
<3


/ Website (18.5.09 20:51)
/ Website (10.5.09 16:39)
du brauchst dich nicht entschuldigen,
ich weiß ja das du noch ne anderes leben hast.
ich finde,es einfach nur schade.
aber danke für deine wörter,für das lied.
ich weiß das sehr zuschätzen.
aber das was ich momentan schreibe,klingt einfach nicht richtig,so lahm,einfach langweilig und schon 30 mal gehört und wenn ich dann deine texte,dann ist da irgendwie eine sehnsucht da,vllt auch nur die sehnsucht nach diesen leben,was du mit dir selbst teilst.
erst in 18 tagen.18 tage und dann werde ich ihn nie wieder sehen.ich weiß gar nicht wie ich das schaffen soll,überhaupt was ich gar nichts mehr.aber ich wiederhole mich.
ich würde gerne mehr schreiben aber ich weiß leider nichts mehr.
tut mir leid


^^
das ist wieder toll,irgendwie.

ja verglasen ist nicht richtig,aber ich habe nicht mehr von mir,in mir,bei mir.
es tut so weh.
warum kann man nicht einfach akzeptieren,dass jemand einen nicht liebt?
und wie es mir geht?
schrecklich.es geht alles den bach herunter,alles.und ich weiß nicht,was ich machen soll oder doch:
ich weiß es
aber es ist mir alles so egal,
so schrecklich egal.
ich habe das gefühl,dass ich bald zusammenbreche.
aber was machst du so?


Hermann Josef / Website (22.5.09 08:54)
Schicke Dir schönste Grüsse aus der Schweiz, wo ich wieder bei meiner Herzensfrau bin und es mir gut ist. Die Tage sind endlich wieder leuchtend. Hatte gute, aber sehr anstrengende und zeitenge Tage. Jetzt wird es besser und ich freue mich an Frühling und auf Sommer. Und habe auch endlich wieder Zeit, in den Blogs zu verweilen, den Worten nachzuspüren und zu sein ...
... ein wort wie licht in rohre schraffiert...
Einmal mehr starkes Berühren und starke Worte für empfindsames Erleben.
Ich wünsche Dir Gutes und behütete Zeit.
Hermann Josef


namimosa / Website (28.5.09 19:14)
sehr schön geschrieben!


Marie / Website (1.6.09 22:44)
Du hast Recht: Das Leben war nie fair. Es wird es auch nie sein. Was zumindest mir bleibt, ist die Hoffnung auf das "Mehr" und darauf, dass es vielleicht dort so etwas wie Gerechtigkeit gibt. Dass sie es jetzt gut hat und ihre Wünsche wahr werden. Das hoffe ich, sonst wäre mir die Ungerechtigkeit unerträglich.

Ansonsten geht es mir - ich habe keine Worte dafür. Ich habe das Gefühl, als müsste es mir endlich wieder gut gehen, als wäre es abnormal immer noch zu leiden, wegen ihm. Aber ich tu es eben immer noch und deswegen geht's mir auch nicht gut. Aber rumjammern möchte ich auch nicht mehr.

<3

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